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Bewegung und Sport 2 / 2020, Thema: Wissen, Können, Wollen

Gundl Rauter
Thema: Wissen, Können, Wollen
ISBN: 1726-43754
ET: April 2020
Ausstattung: 40 Seiten

 

 

 

Bewegung und Sport 2 / 2020

Thema: Wissen, Können, Wollen

Gundl Rauter

Mitarbeiter dieser Ausgabe: Georg Hans Neuweg, Alexander Ratzmann, Daniel Rode & Günter Amesberger, G. Rauter, Theresa Riedenbauer & Elisabeth Bräuer, Roswitha Ganyik, Stephan Stumpner & Johannes Pögl, Norbert Zauner

Es ist so eine Sache mit dem Wissen und der Bewegungshandlung. Kommt doch an dieser Stelle auch noch das Können zum Tragen und vielmehr geht es, gerade im motorischen Handeln, auch um das Wollen. Wie auch immer nun die genannten „Komponenten“ gereiht werden und was auch immer zu Beginn des Lernvollzuges zu setzen ist, die Dimensionen „Wissen-Können-Wollen“ „stehen im Mittelpunkt des didaktischen Handelns“ (Bildungsstandard für Bewegung und Sport, 2014, S. 9). Johann Wolfgang von Goethe hat in diesem Zusammenhang formuliert: „Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun.“ Im Sportunterricht ist immer zu erwägen, mit welchen Schwerpunkten und Übungseinheiten nun ansprechende Handlungsfähigkeiten und motorische Lernprozesse ermöglicht werden. Vor diesem Hintergrund umfasst die vorliegende Ausgabe einen breiten Diskurs der genannten Thematik und verbindet theoretische Überlegungen mit praktischen Einheiten. Im ersten Beitrag bringt Georg Hans Neuweg in gewohnt klarer Sprache das implizite Wissen auf den Punkt und stellt die Bewusstseins-und Wissenstheorie Michael Polanyis vor. Alexander Ratzmann, Daniel Rode und Günter Amesberger zeigen in ihrem Beitrag unterschiedliche Orientierungs- und Bestimmungspunkte auf, die das Aufgabenstellen im Sportunterricht konkretisieren können. Gundl Rauter versucht in ihrem Praxisbeitrag Phänomene des Einverleibens in den Fokus des Unterrichtsgeschehens am Beispiel des „Kletterns an den Tauen“ zu stellen. Im vierten Beitrag dokumentieren Theresa Riedenbauer und Elisabeth Bräuer ihre Untersuchung zur Motivationsqualität und zum Kompetenzerleben im Zusammenhang mit entsprechend lehrplankonformen Unterrichtssettings. Roswitha Ganyik stellt sich am Beispiel des Turnens an den Geräten die überaus brisante Frage, was ist zu wissen, um was zu können und folglich was zu tun? Gerade im Bewegungsunterricht ist das (motorische) Leisten eine wesentliche Orientierung (vgl. Bewegung & Sport Heft 1/2020) und im Zusammenhang mit den genannten Komponenten durchaus achtsam zu beobachten. Stephan Stumpner und Johannes Pögl erweitern in ihrem Beitrag um die Begrifflichkeit der „Passung“ und diskutieren die Selbstwirksamkeit diesbezüglich aus unterschiedlicher Perspektivität. Im sechsten Beitrag verbindet Norbert Zauner in einem dargestellten Ausbildungskonzept der Pädagogischen Hochschule OÖ am Beispiel der Reflexivität die Unterrichtspraktika der Studierenden mit dem (theoretischen) Wissen um das eigentliche Können.

 

 

 

 

€ 7,90